Veranstaltungsreihe „Red´ mit“

Seit April 2018 veranstaltet die CSU- Wolfratshausen unter Leitung ihrer Stadträtin Claudia Drexl-Weile ihre monatliche Veranstaltungsreihe (Ausnahme Ferienzeit) „Red´ mit“ unter dem Motto: Zuhören, Nachdenken, Anpacken – Wolfratshausen, eine Stadt mit Perspektive.

Dort haben alle Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, ihre Anliegen im Bereich der Stadtpolitik anzusprechen. Andererseits informiert die CSU über ihre Arbeit im Stadtrat.

„Das ist ja geradezu historisch!“

So äußerte sich CSU Stadtrat Peter Plößl in der gestrigen #redmit Veranstaltung in der Flößerei. Denn das hatte es noch nie gegeben: Beide Parteien SPD und CSU legten ihre gleichzeitig stattfindenden Informationsveranstaltungen zur Kommunalwahl 2020 spontan zusammen. Ungewöhnlich auch für viele der „Urgesteine“ der jeweiligen Fraktionen, wie Roswitha Bayer und Paul Brauner. Die waren aber ganz begeistert: „Es geht eben direkt um unsere gemeinsame Heimatstadt, da kommt es auf Inhalte an und nicht auf Parteizugehörigkeit.“
Und so wurden der jeweils anderen Fraktion je ein Thema vorgestellt: die Hintergründe des Schulentwicklungskonzeptes und seiner gewaltigen Kostensteigerung mit Schulreferent Fritz Meixner von der SPD und die gerade mit 25 zu 0 vom Stadtrat beschlossene Bewerbung der Stadt Wolfratshausen für die internationalen Flößertage 2022 als Stärkung der Dachmarke „Flößerstadt Wolfratshausen“ von Kulturreferent Alfred Fraas von der CSU.

Der spannendste Teil war aber die Fragerunde an die beiden Bürgermeisterkandidaten. Fritz Schnaller fungierte als Moderator, Fragensteller und fast noch wichtiger als Zeitnehmer. Denn nur je 90 Sekunden hatten die Kandidaten Zeit, nacheinander und immer abwechselnd ihre Standpunkte zu den Themen Verkehr, Stadtentwicklung, Jugend, Wirtschaft, Klimaschutz, Haushalt und Zukunft darzulegen. Zusätzliche Fragen aus dem Publikum waren durchaus erwünscht, und so nutzten die anwesenden Bürger*innen die Möglichkeit, sich ein Bild zu machen.

Dabei gab es bei aller Einigkeit in der Zielsetzung durchaus Unterschiede für den Weg dorthin festzustellen. Einig war man sich zum Beispiel darin, zur Stärkung des Klimaschutzes die Photovoltaik bei allen Neubauten zwingend vorzuschreiben, „wenn es denn der Gesetzgeber zuläßt“, wie Bürgermeisterkandidat der CSU Günther Eibl – selbst seit Jahren als Gutachter in diesem Bereich tätig – feststellte. Manfred Menke, sein „Gegenkandidat“ machte sich stark für eine Kontaktaufnahme bei der Bayerischen Staatsregierung, um die möglichen Fördermittel für das geplante Schulkonzept auszuloten. Dem pflichtete Eibl bei und ergänzte, dass er sich auf Grund seiner Erfahrungen der letzten Jahre sehr gut eine Position in der Stadtverwaltung vorstellen könnte, die sich vornehmlich genau darum kümmern würde: „herausfinden, was möglich ist und vor allem keine Fristen versäumen.“

Alles in allem war man sich nach zwei Stunden engagiertem, aber immer respektvollem debattieren einig, dass es für eine Stadt wie Wolfratshausen nur gemeinsam funktioniert. Man kann nicht einfach immer nur dagegen sein, nur weil das Gegenüber eine andere Farbe auf seiner Fahne mit sich herumträgt. Es ändert sich nichts, wenn sich nichts ändert.

Flussbad und CSU – Arbeit

Zunächst berichtete Bürgermeisterkandidat und CSU-Fraktionssprecher Günter Eibl über die aktuelle Arbeit der Fraktion und des Stadtrats. Große Diskussionen gab es um die Fällung von sechs Platanen im Rahmen der Sanierung des Kraft-Areals. So sei sowohl der mögliche Erhalt der Bäume, sowie auch deren Verpflanzung an einen anderen Standort geprüft worden. Beides sei leider nicht möglich, zumal bei einer Verpflanzung auf Grund von Vorschäden wahrscheinlich nur zwei der sechs Bäume die Prozedur überstehen würden. Zusammen mit anderen Fraktionen habe man daher entschieden, die Bäume zu fällen und gleichzeitig den Beschluss gefasst, dass bei dieser umzusetzenden Ersatzpflanzung je Baum vier neue Bäume zu pflanzen sind.

Weiter berichtete Günther Eibl, dass die CSU – Ortsvorsitzende Susanne Thomas bedauerlicherweise mitgeteilt hat, dass sie aus gesundheitlichen Gründen alle ihre politischen Ämter in der CSU niederlegen müsse. Sie sei bereits seit längerem erkrankt. Eibl erinnerte daran, dass Susanne Thomas in schwierigen Zeiten die Führung des Ortsverbandes übernommen, diesen wiederum in ruhigere Gewässer geführt und ein starkes Team aufgebaut habe. Er dankte ihr für ihr Engagement und wünschte baldige vollständige Genesung.

Als Stadträtin und Moderatorin des Abends, Claudia Drexl-Weile, den Punkt „Kommunalwahlprogramm 2020“ aufrief, zeigte sich, dass der im Programm aufgeführte „Bau eines Flussbades“ das Hauptinteresse an diesem Abend bildete. Günther Eibl erinnerte daran, dass das Programm auf Anregungen aus der Bevölkerung im Rahmen der Reihe „Red´mit“ basiert. Auch hier gelte: Zuhören, nachdenken, anpacken. So sei zunächst mit der Bevölkerung zu diskutieren, ob eine solches Bad mehrheitlich gewünscht ist und wie hoch die Baukosten wären. Erst nach diesen Vorarbeiten könne man das Projekt konkret angehen. Daher sei auch noch kein genauer Standort festgelegt.

ILB 8/9.2020

Landratskandidat und Jugendfragen

Den CSU – Kandidaten für die Landratswahl im März 2020, den Königsdorfer Bürgermeister Anton Demmel und den CSU – Bürgermeisterkandidaten in Egling, Florian Sperl, konnte Moderatorin und Stadträtin Claudia Drexl-Weile als Gäste neben den zahlreich erschienenen Wolfratshauserinnen und Wolfratshauser zum „Red´mit“ im Januar begrüßen.

Landratskandidat Anton Demmel erläuterte sein Wahlprogramm für den Landkreis in den nächsten sechs Jahren. Daran an schloss sich eine sehr lebhafte Diskussion zum Krankenhaus Wolfratshausen. Die Teilnehmer machten ohne Ausnahme sehr deutlich, wie wichtig ihnen das Wolfratshauser Krankenhaus ist. Sie forderten Anton Demmel auf, sich im Fall seiner Wahl auf jeden Fall für den Erhalt des Wolfratshauser Krankenhauses einzusetzen. Niemand habe etwas gegen eine Zusammenarbeit mit der Tölzer Asklepios-Klinik, jedoch dürfe nicht vergessen werden, dass es sich beim Wolfratshauser Krankenhaus um das einzige kreiseigene Krankenhaus handele. Die Klinik in Bad Tölz sei mit einem privaten Träger mehr ihren Aktionären verpflichtet und müsse daher Entscheidungen unter anderen Voraussetzungen treffen. Anton Demmel antwortete, dass er sich dessen bewusst sei; er jedoch ein Landrat für alle Kreisbürger sein wolle.

Im zweiten Teil des Abends referierte der Wolfratshauser Bürgermeisterkandidat Günther Eibl über Fragen der Jugend an die politisch Verantwortlichen und forderte die Zuhörerinnen und Zuhörer auf, auch ihre Meinung kund zu tun. Auch hier gelte es: Zuhören, Nachdenken und dann anzupacken. Wegen der knappen zur Verfügung stehenden Flächen sei die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum sehr schwierig. Letztlich bleibe für Wolfratshausen nur die Entscheidung, ob man mehr in die Höhe bauen wolle oder nicht. Umweltschutz, Nachhaltigkeit und öffentlicher Personennahverkehr waren weitere Diskussionsthemen. Zur Frage, was die CSU tun wolle, um für Jugendliche eine attraktive Stadt zu schaffen bzw. zu erhalten, erinnerte Eibl daran, dass die CSU-Wolfratshausen den Waldramer Schlittenberg auf eigene Kosten erstellt habe. Auch weitere Outdoor-Sporteinrichtungen wie Pumptrack oder ein Downhill-Pfad seien denkbar.

Unser Bürgermeisterkandidat Günther Eibl im Isar-Loisachboten vom 21.01.2020

13. Januar 2020, 17:05 Uhr Kommunalwahl in Bad Tölz-Wolfratshausen

Fit wie ein Turnschuh!

In seiner Jugend ließ er die 100 Meter in 11,7 Sekunden hinter sich. Auf der 2000-Meter-Distanzstrecke, gespickt mit Hindernissen, holte sich Günther Eibl den Titel des Oberbayerischen Vizemeisters. Im Trikot des TSV Wolfratshausen schoss er als „Wölfe“-Stürmer Tore, baute alternativ als Mittelfeldregisseur das Spiel auf oder grätschte als Verteidiger im eigenen Strafraum dazwischen, wenn’s brannte. „Als Fußballer lernt man, wie eine Mannschaft funktioniert. Als Leichtathlet, als Einzelsportler lernt man, dass es auf die persönliche Stärke ankommt“, sagt der 54-Jährige. Jetzt stellt sich Eibl einer besonderen Herausforderung: Der CSU-Stadtrat will Bürgermeister werden. …
Von Carl Christian Eick

Lesen Sie den kompletten Artikel hier: –>https://www.merkur.de/lokales/wolfratshausen/wolfratshausen-ort29708/kommunalwahl-2020-csu-buergermeisterkandidat-guenther-eibl-im-portraet-13459273.html

Unser Bürgermeisterkandidat Günther Eibl in der SZ vom 14.01.2020

13. Januar 2020, 17:05 Uhr Kommunalwahl in Bad Tölz-Wolfratshausen

Mit Wille und Taktik

Nach fünf Wahlkämpfen, die Günther Eibl für andere CSU-Mitglieder bestritten hat, ist er nun bereit, selbst die Verantwortung zu übernehmen und kandidiert für das Amt des Wolfratshauser Bürgermeisters. Der 54-jährige Elektrotechniker will Macher und Moderator zugleich sein. …
Von Konstantin Kaip

Lesen Sie den kompletten Artikel hier: –>https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/kommunalwahl-in-bad-toelz-wolfratshausen-mit-wille-und-taktik-1.4754711

Die Zukunft Wolfratshausens – auf den Punkt gebracht

“Wolfratshausen ist eine Stadt mit Perspektive. Man muss sie nur nutzen.” So sprach unser Bürgermeisterkandidat Günther Eibl, als er, flankiert von den beiden amtierenden Stadträten Alfred Fraas und Peter Plößl, der Presse das Wahlprogramm der CSU Wolfratshausen zur Kommunalwahl 2020 vorstellte.

Viele Ideen zur Verbesserung, Erneuerung, Erweiterung, Umgestaltung, die wir während unseren regelmäßigen “red’ mit” Veranstaltungen von den Wolfratshauser Bürger*innen gesammelt hatten, haben ihren Weg in unser Programm gefunden. Es beginnt mit der neuen Dachmarke unserer Flößerstadt, die wir mit Leben erfüllen wollen, geht weiter über die Erhöhung der Fußgängersicherheit, der Reduktion des Parksuchverkehrs, bis zu Erklärung die Stadt fahrradfreundlicher zu gestalten.

Auch in den Bereichen Wirtschaft und Digitalisierung, Sport und Kultur, Familie und Soziales und die interkommunale Zusammenarbeit haben wir Ihre Argumente aufgenommen, darüber debattiert und das was nach Abwägung aller Argumente sinnvoll und umsetzbar erscheint, mit aufgenommen. Getreu dem Motto: “Die CSU – näher am Menschen”!

Sie finden das Wahlprogramm in voller Gänze unter einem eigenen Menüpunkt.

Drohnen und Mauern

November 2019

Technische Möglichkeiten zur Bestandsaufnahme der städtischen Infrastruktur und Grundlagen für die Planung zur Stadtentwicklung war das Thema, über das die Referenten Marinus Vogl, Udo Klünsch undMathias Rau die Zuhörerinnen und Zuhörer informierten. Als Inhaber von Firmen, die insbesondere mittels Drohnen den Kommunen Datenmaterial, Fotos und Videos zur Entscheidungsfindung oder für Naturschutzbehörden und Landwirte wichtige Überwachungsergebnisse liefern, konnten sie sehr kompetent informieren.

Der Schandfleck von Wolfratshausen – der Bau einer geplanten 3,5 m hohen Mauer beim alten Krankenhaus an der Sauerlacher Straße, war ein viel diskutiertes Thema. Günther Eibl, Fraktionsvorsitzender der CSU im Stadtrat und Bürgermeisterkandidat für die Kommunalwahl 2020,betonte, dass die CSU zwar das Mehrgenerationenhaus befürworte, den Bau einer derart hohen Begrenzungsmauer aber ablehne. Außerdem gelte es, den gültigen Bebauungsplan zu beachten, zumal es sich um ein Grundstück im Eigentum der Stadt handele.

Erwin Falkner erläuterte als Jurist die derzeit bekannte Sachlage und die sich daraus ergebenden offenen Fragen.

Stadträtin Claudia Drexl-Weile gab bekannt, dass der Antrag, Hochzeitspaaren jeweils einen Baumsetzling zu überreichen vom Bürgermeister in modifizierter Form angenommen wurde.

Surfen in Wolfratshausen – wer zahlt?

Ein großer Aufreger in der Bevölkerung Wolfratshausens ist die geplante 3,80 Meter hohe Mauer um das neue zu bauende Mehrgenerationenhaus an der Kreuzung Sauerlacher/Bahnhofstraße. Immerhin wurde im  Antrag die ursprünglich geplante Höhe um sage und schreibe 30cm geändert und auf 3,50 m festgesetzt.

Für Architekten und Investor unabdingbar, für die CSU Wolfratshausens ein absolutes “no Go”, hat das Rathaus sich über alle Bedenken und Verordnungen hinweg gesetzt und im Bauausschuss gegen die Stimmen der CSU seine Zustimmung gegeben. Das obwohl der gültige Bebauungsplan bestimmt, dass bei Gebäuden mit 3 Stockwerken und mehr keine Einfriedung zugelassen ist. Also weder Zaun noch Mauer erlaubt sind, selbst die sonst üblichen 1,25 m nicht! Andere gravierende Abmessungen, wie Baufenster und Geschoßzahl sind ebenfalls weit überschritten und sind nur durch Ausnahmegenehmigungen möglich.

Vom Mittel- zum Oberzentrum

Oktober 2019

Ein zukunftsweisender Programmpunkt für das Wahlprogramm stand im Mittelpunkt der Oktober Veranstaltung: Die CSU Wolfratshausen schlägt vor, das bisherige Mittelzentrum Geretsried/Wolfratshausen in ein Oberzentrum umzuwandeln. Günter Eibl erläuterte die Vorteile, die sich sowohl in finanzieller wie auch in entwicklungspolitischer Hinsicht daraus ergeben würden. Er betonte, dass es hierbei sicher nicht um eine Verschmelzung beider Städte gehe; dies sei ausgeschlossen.

Stadträtin Claudia Drexl-Weile berichtete über den Antrag der Fraktion, als Hochzeitsgeschenk den Brautpaaren jeweils einen Baumsetzling zu überreichen. So könne man die Stadt zusätzlich positiv gestalten. Dazu antwortete der Bürgermeister, dass er darüber in naher Zukunft entscheiden werde.

Die Dreifachturnhalle

September 2019

Der Bau einer neuen Dreifachturnhalle am Hammerschmidweg war die Überlegung, die Bürgermeisterkandidat Günter Eibl bei den Zuhörerinnen und Zuhörern als neue Idee vorstellte.

Grund ist, dass zum einen die Sportvereine in Wolfratshausen zu wenig Belegungszeiten haben und zum anderen die Aufstockung der alten Halle aus Kostengründen nicht sinnvoll ist. Das Dach der Halle soll mit einem behindertengerechten Aufgang ausgestattet und dort oben die Tartanbahn neu errichtet werden.