Veranstaltungsreihe „Red´ mit“

Seit April 2018 veranstaltet die CSU- Wolfratshausen unter Leitung ihrer Stadträtin Claudia Drexl-Weile ihre monatliche Veranstaltungsreihe (Ausnahme Ferienzeit) „Red´ mit“ unter dem Motto: Zuhören, Nachdenken, Anpacken – Wolfratshausen, eine Stadt mit Perspektive.

Dort haben alle Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, ihre Anliegen im Bereich der Stadtpolitik anzusprechen. Andererseits informiert die CSU über ihre Arbeit im Stadtrat.

Die Verkehrssituation in Wolfratshausen und was wirklich hilft!

Wolfratshausen 05.03.2020 – Gut 20 Zuhörerinnen und Zuhörer konnte Moderatorin Claudia Drexl-Weile zum Thema Verkehrssituation in Wolfratshausen begrüßen. CSU- Bürgermeister-Kandidat Günther Eibl erinnerte daran, dass das Sammeln von Lösungsvorschlägen an diesem Abend vorrangig sei. Dann müsse über die Vorschläge nachgedacht und diskutiert werden, ehe darüber entschieden werden könne.

Einwohner aus Waldram (Thema: Faulhaberstraße), Weidach (Parksituation bei Surfwelle) und Farchet (Parksituation Märchenwald) nahmen die Gelegenheit gerne wahr, ihre Vorschläge vorzutragen.

Für die Farcheter ist seit Jahren die Situation mit den Besuchern des Stadions und des Märchenwaldes ein gewaltiges und absolut nachvollziehbares Problem. Besonders auf Unmut stieß die Tatsache, dass viele Besucher des Märchenwaldes benutzte Kinderwindeln auf die Straße/Parkplatz oder in Gärten von Anwohnern entsorgen oder sogar ihre Kleinkinder zur Verrichtung der Notdurft an die Müllhäuschen der Anwohner halten.
Nach intensiver Diskussion wurde vorgeschlagen, die Errichtung eines Parkdecks am Stadion anzugehen, in der Zwischenzeit die Parkplätze in der Umgebung zu nutzen und vor allem entsprechend auszuschildern, andererseits Parkverbote einzurichten und Parkzonen nur für Anwohner zu errichten. Die müssten dann auch intensiv kontrolliert werden. Man war sich einig, dass hierzu nur intensive Gespräche mit den betroffenen Unternehmen zu einem Ergebnis führen würden.

Für Waldram wurde vorgeschlagen, die Vorfahrtsregelungen der Zufahrtsstraße zu überdenken. Insbesondere stieß der Vorschlag auf Interesse, Geschwindigkeitsmess-Anzeiger an den Zufahrtsstraßen aufzustellen. So würden die Autofahrer auf die 30 kmh – Begrenzung hingewiesen.

Dies sei ein Vorschlag, der schnell und kostengünstig umzusetzen sei, erklärte Günther Eibl: „Wir werden den Antrag umgehend im Stadtrat stellen und auf eine sofortige Umsetzung drängen“.

Farchet mit Stadion und Maerchenwald

„Das ist ja geradezu historisch!“

So äußerte sich CSU Stadtrat Peter Plößl in der gestrigen #redmit Veranstaltung in der Flößerei. Denn das hatte es noch nie gegeben: Beide Parteien SPD und CSU legten ihre gleichzeitig stattfindenden Informationsveranstaltungen zur Kommunalwahl 2020 spontan zusammen. Ungewöhnlich auch für viele der „Urgesteine“ der jeweiligen Fraktionen, wie Roswitha Bayer und Paul Brauner. Die waren aber ganz begeistert: „Es geht eben direkt um unsere gemeinsame Heimatstadt, da kommt es auf Inhalte an und nicht auf Parteizugehörigkeit.“
Und so wurden der jeweils anderen Fraktion je ein Thema vorgestellt: die Hintergründe des Schulentwicklungskonzeptes und seiner gewaltigen Kostensteigerung mit Schulreferent Fritz Meixner von der SPD und die gerade mit 25 zu 0 vom Stadtrat beschlossene Bewerbung der Stadt Wolfratshausen für die internationalen Flößertage 2022 als Stärkung der Dachmarke „Flößerstadt Wolfratshausen“ von Kulturreferent Alfred Fraas von der CSU.

Der spannendste Teil war aber die Fragerunde an die beiden Bürgermeisterkandidaten. Fritz Schnaller fungierte als Moderator, Fragensteller und fast noch wichtiger als Zeitnehmer. Denn nur je 90 Sekunden hatten die Kandidaten Zeit, nacheinander und immer abwechselnd ihre Standpunkte zu den Themen Verkehr, Stadtentwicklung, Jugend, Wirtschaft, Klimaschutz, Haushalt und Zukunft darzulegen. Zusätzliche Fragen aus dem Publikum waren durchaus erwünscht, und so nutzten die anwesenden Bürger*innen die Möglichkeit, sich ein Bild zu machen.

Dabei gab es bei aller Einigkeit in der Zielsetzung durchaus Unterschiede für den Weg dorthin festzustellen. Einig war man sich zum Beispiel darin, zur Stärkung des Klimaschutzes die Photovoltaik bei allen Neubauten zwingend vorzuschreiben, „wenn es denn der Gesetzgeber zuläßt“, wie Bürgermeisterkandidat der CSU Günther Eibl – selbst seit Jahren als Gutachter in diesem Bereich tätig – feststellte. Manfred Menke, sein „Gegenkandidat“ machte sich stark für eine Kontaktaufnahme bei der Bayerischen Staatsregierung, um die möglichen Fördermittel für das geplante Schulkonzept auszuloten. Dem pflichtete Eibl bei und ergänzte, dass er sich auf Grund seiner Erfahrungen der letzten Jahre sehr gut eine Position in der Stadtverwaltung vorstellen könnte, die sich vornehmlich genau darum kümmern würde: „herausfinden, was möglich ist und vor allem keine Fristen versäumen.“

Alles in allem war man sich nach zwei Stunden engagiertem, aber immer respektvollem debattieren einig, dass es für eine Stadt wie Wolfratshausen nur gemeinsam funktioniert. Man kann nicht einfach immer nur dagegen sein, nur weil das Gegenüber eine andere Farbe auf seiner Fahne mit sich herumträgt. Es ändert sich nichts, wenn sich nichts ändert.

Flussbad und CSU – Arbeit

Zunächst berichtete Bürgermeisterkandidat und CSU-Fraktionssprecher Günter Eibl über die aktuelle Arbeit der Fraktion und des Stadtrats. Große Diskussionen gab es um die Fällung von sechs Platanen im Rahmen der Sanierung des Kraft-Areals. So sei sowohl der mögliche Erhalt der Bäume, sowie auch deren Verpflanzung an einen anderen Standort geprüft worden. Beides sei leider nicht möglich, zumal bei einer Verpflanzung auf Grund von Vorschäden wahrscheinlich nur zwei der sechs Bäume die Prozedur überstehen würden. Zusammen mit anderen Fraktionen habe man daher entschieden, die Bäume zu fällen und gleichzeitig den Beschluss gefasst, dass bei dieser umzusetzenden Ersatzpflanzung je Baum vier neue Bäume zu pflanzen sind.

Weiter berichtete Günther Eibl, dass die CSU – Ortsvorsitzende Susanne Thomas bedauerlicherweise mitgeteilt hat, dass sie aus gesundheitlichen Gründen alle ihre politischen Ämter in der CSU niederlegen müsse. Sie sei bereits seit längerem erkrankt. Eibl erinnerte daran, dass Susanne Thomas in schwierigen Zeiten die Führung des Ortsverbandes übernommen, diesen wiederum in ruhigere Gewässer geführt und ein starkes Team aufgebaut habe. Er dankte ihr für ihr Engagement und wünschte baldige vollständige Genesung.

Als Stadträtin und Moderatorin des Abends, Claudia Drexl-Weile, den Punkt „Kommunalwahlprogramm 2020“ aufrief, zeigte sich, dass der im Programm aufgeführte „Bau eines Flussbades“ das Hauptinteresse an diesem Abend bildete. Günther Eibl erinnerte daran, dass das Programm auf Anregungen aus der Bevölkerung im Rahmen der Reihe „Red´mit“ basiert. Auch hier gelte: Zuhören, nachdenken, anpacken. So sei zunächst mit der Bevölkerung zu diskutieren, ob eine solches Bad mehrheitlich gewünscht ist und wie hoch die Baukosten wären. Erst nach diesen Vorarbeiten könne man das Projekt konkret angehen. Daher sei auch noch kein genauer Standort festgelegt.

ILB 8/9.2020

Landratskandidat und Jugendfragen

Den CSU – Kandidaten für die Landratswahl im März 2020, den Königsdorfer Bürgermeister Anton Demmel und den CSU – Bürgermeisterkandidaten in Egling, Florian Sperl, konnte Moderatorin und Stadträtin Claudia Drexl-Weile als Gäste neben den zahlreich erschienenen Wolfratshauserinnen und Wolfratshauser zum „Red´mit“ im Januar begrüßen.

Landratskandidat Anton Demmel erläuterte sein Wahlprogramm für den Landkreis in den nächsten sechs Jahren. Daran an schloss sich eine sehr lebhafte Diskussion zum Krankenhaus Wolfratshausen. Die Teilnehmer machten ohne Ausnahme sehr deutlich, wie wichtig ihnen das Wolfratshauser Krankenhaus ist. Sie forderten Anton Demmel auf, sich im Fall seiner Wahl auf jeden Fall für den Erhalt des Wolfratshauser Krankenhauses einzusetzen. Niemand habe etwas gegen eine Zusammenarbeit mit der Tölzer Asklepios-Klinik, jedoch dürfe nicht vergessen werden, dass es sich beim Wolfratshauser Krankenhaus um das einzige kreiseigene Krankenhaus handele. Die Klinik in Bad Tölz sei mit einem privaten Träger mehr ihren Aktionären verpflichtet und müsse daher Entscheidungen unter anderen Voraussetzungen treffen. Anton Demmel antwortete, dass er sich dessen bewusst sei; er jedoch ein Landrat für alle Kreisbürger sein wolle.

Im zweiten Teil des Abends referierte der Wolfratshauser Bürgermeisterkandidat Günther Eibl über Fragen der Jugend an die politisch Verantwortlichen und forderte die Zuhörerinnen und Zuhörer auf, auch ihre Meinung kund zu tun. Auch hier gelte es: Zuhören, Nachdenken und dann anzupacken. Wegen der knappen zur Verfügung stehenden Flächen sei die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum sehr schwierig. Letztlich bleibe für Wolfratshausen nur die Entscheidung, ob man mehr in die Höhe bauen wolle oder nicht. Umweltschutz, Nachhaltigkeit und öffentlicher Personennahverkehr waren weitere Diskussionsthemen. Zur Frage, was die CSU tun wolle, um für Jugendliche eine attraktive Stadt zu schaffen bzw. zu erhalten, erinnerte Eibl daran, dass die CSU-Wolfratshausen den Waldramer Schlittenberg auf eigene Kosten erstellt habe. Auch weitere Outdoor-Sporteinrichtungen wie Pumptrack oder ein Downhill-Pfad seien denkbar.

Drohnen und Mauern

November 2019

Technische Möglichkeiten zur Bestandsaufnahme der städtischen Infrastruktur und Grundlagen für die Planung zur Stadtentwicklung war das Thema, über das die Referenten Marinus Vogl, Udo Klünsch undMathias Rau die Zuhörerinnen und Zuhörer informierten. Als Inhaber von Firmen, die insbesondere mittels Drohnen den Kommunen Datenmaterial, Fotos und Videos zur Entscheidungsfindung oder für Naturschutzbehörden und Landwirte wichtige Überwachungsergebnisse liefern, konnten sie sehr kompetent informieren.

Der Schandfleck von Wolfratshausen – der Bau einer geplanten 3,5 m hohen Mauer beim alten Krankenhaus an der Sauerlacher Straße, war ein viel diskutiertes Thema. Günther Eibl, Fraktionsvorsitzender der CSU im Stadtrat und Bürgermeisterkandidat für die Kommunalwahl 2020,betonte, dass die CSU zwar das Mehrgenerationenhaus befürworte, den Bau einer derart hohen Begrenzungsmauer aber ablehne. Außerdem gelte es, den gültigen Bebauungsplan zu beachten, zumal es sich um ein Grundstück im Eigentum der Stadt handele.

Erwin Falkner erläuterte als Jurist die derzeit bekannte Sachlage und die sich daraus ergebenden offenen Fragen.

Stadträtin Claudia Drexl-Weile gab bekannt, dass der Antrag, Hochzeitspaaren jeweils einen Baumsetzling zu überreichen vom Bürgermeister in modifizierter Form angenommen wurde.

Vom Mittel- zum Oberzentrum

Oktober 2019

Ein zukunftsweisender Programmpunkt für das Wahlprogramm stand im Mittelpunkt der Oktober Veranstaltung: Die CSU Wolfratshausen schlägt vor, das bisherige Mittelzentrum Geretsried/Wolfratshausen in ein Oberzentrum umzuwandeln. Günter Eibl erläuterte die Vorteile, die sich sowohl in finanzieller wie auch in entwicklungspolitischer Hinsicht daraus ergeben würden. Er betonte, dass es hierbei sicher nicht um eine Verschmelzung beider Städte gehe; dies sei ausgeschlossen.

Stadträtin Claudia Drexl-Weile berichtete über den Antrag der Fraktion, als Hochzeitsgeschenk den Brautpaaren jeweils einen Baumsetzling zu überreichen. So könne man die Stadt zusätzlich positiv gestalten. Dazu antwortete der Bürgermeister, dass er darüber in naher Zukunft entscheiden werde.

Die Dreifachturnhalle

September 2019

Der Bau einer neuen Dreifachturnhalle am Hammerschmidweg war die Überlegung, die Bürgermeisterkandidat Günter Eibl bei den Zuhörerinnen und Zuhörern als neue Idee vorstellte.

Grund ist, dass zum einen die Sportvereine in Wolfratshausen zu wenig Belegungszeiten haben und zum anderen die Aufstockung der alten Halle aus Kostengründen nicht sinnvoll ist. Das Dach der Halle soll mit einem behindertengerechten Aufgang ausgestattet und dort oben die Tartanbahn neu errichtet werden.

Grundsteuer

Juni 2019

Stadträtin Drexl-Weile berichtete über die, von ihr initiierten Anträge der CSU Fraktion, über Klimanotstand und Beibehaltung des Grundsteueraufkommens nach der Neuordnung der Grundsteuer.

Sinn und Zweck des Antrages „Grundsteuer“ war, sicherzustellen, dass die Mieter auch künftig möglichst die Grundsteuer in gleicher Höhe bezahlen müssen wie bisher, und die Stadt bereits jetzt auf mögliche Steuererhöhungen verzichtet.

Während der Antrag „Grundsteuer“ von den anderen Fraktionen mehrheitlich abgelehnt wurde, fand der Antrag „Klimanotstand“ eine Mehrheit im Stadtrat.

Baumaßnahmen Berkramerhof

Mai 2019

Neben der weiteren Themensammlung für das Wahlprogramm war ein Film von Stadtrat Alfred Fraas auf der Tagesordnung. In diesem Film kritisiert er Baumaßnahmen (Entwässerung) der Stadt Wolfratshausen auf und neben dem Golfplatz Bergkramerhof.

Sanierung der Altstadt

April 2019

Die Sanierung der Altstadt und Vorschläge für das Kommunalwahlprogramm der Wolfratshausen CSU regten die ca. 50 Teilnehmer zum Diskutieren an. Bürgermeisterkandidat Günther Eibl sagte zu, die Anregungen zu prüfen. Über das endgültige Wahlprogramm wird die CSU Ortshauptversammlung entscheiden.