Landratskandidat und Jugendfragen

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Den CSU – Kandidaten für die Landratswahl im März 2020, den Königsdorfer Bürgermeister Anton Demmel und den CSU – Bürgermeisterkandidaten in Egling, Florian Sperl, konnte Moderatorin und Stadträtin Claudia Drexl-Weile als Gäste neben den zahlreich erschienenen Wolfratshauserinnen und Wolfratshauser zum „Red´mit“ im Januar begrüßen.

Landratskandidat Anton Demmel erläuterte sein Wahlprogramm für den Landkreis in den nächsten sechs Jahren. Daran an schloss sich eine sehr lebhafte Diskussion zum Krankenhaus Wolfratshausen. Die Teilnehmer machten ohne Ausnahme sehr deutlich, wie wichtig ihnen das Wolfratshauser Krankenhaus ist. Sie forderten Anton Demmel auf, sich im Fall seiner Wahl auf jeden Fall für den Erhalt des Wolfratshauser Krankenhauses einzusetzen. Niemand habe etwas gegen eine Zusammenarbeit mit der Tölzer Asklepios-Klinik, jedoch dürfe nicht vergessen werden, dass es sich beim Wolfratshauser Krankenhaus um das einzige kreiseigene Krankenhaus handele. Die Klinik in Bad Tölz sei mit einem privaten Träger mehr ihren Aktionären verpflichtet und müsse daher Entscheidungen unter anderen Voraussetzungen treffen. Anton Demmel antwortete, dass er sich dessen bewusst sei; er jedoch ein Landrat für alle Kreisbürger sein wolle.

Im zweiten Teil des Abends referierte der Wolfratshauser Bürgermeisterkandidat Günther Eibl über Fragen der Jugend an die politisch Verantwortlichen und forderte die Zuhörerinnen und Zuhörer auf, auch ihre Meinung kund zu tun. Auch hier gelte es: Zuhören, Nachdenken und dann anzupacken. Wegen der knappen zur Verfügung stehenden Flächen sei die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum sehr schwierig. Letztlich bleibe für Wolfratshausen nur die Entscheidung, ob man mehr in die Höhe bauen wolle oder nicht. Umweltschutz, Nachhaltigkeit und öffentlicher Personennahverkehr waren weitere Diskussionsthemen. Zur Frage, was die CSU tun wolle, um für Jugendliche eine attraktive Stadt zu schaffen bzw. zu erhalten, erinnerte Eibl daran, dass die CSU-Wolfratshausen den Waldramer Schlittenberg auf eigene Kosten erstellt habe. Auch weitere Outdoor-Sporteinrichtungen wie Pumptrack oder ein Downhill-Pfad seien denkbar.