FAQ zu Corona/Covid-19

Jeden Tag gibt es neue Meldungen. Was heute noch gilt, ist morgen schon überholt. Wir können nur wenig bis nichts gegen das Covid-19 Virus tun. Aber wie wir mit der Situation umgehen, das können wir sehr wohl in die Hand nehmen.

Landes- und Bundesregierung zum Beispiel stellen jedem betroffenen Unternehmen, klein wie groß, staatliche Hilfen in Aussicht. Nur, wie komme ich daran? Wo kann ich die Formulare herunterladen, wie fülle ich sie aus, und wann trifft die Hilfe ein?

Beide Elterteile müssen arbeiten, im Krankenhaus oder beim Lebensmittelhändler. Schule und KiTa sind geschlossen. Was tun? Gibt es vielleicht eine spontane Kinderbetreuung? Oder es gibt die umgekehrte Frage: ich kann Eure Kinder mit betreuen, wie erfahren die Eltern davon?

Klar, haben wir hier auch noch einmal die wichtigsten Hygiene-Tipps zusammengestellt.

Wenn wir alle zusammenhelfen, werden wir in zehn Jahren vielleicht erzählen können, wie es damals war, mit dem unheimlichen Virus. Und wie es uns gemeinsam gelungen ist, die schwierige Zeit zu überwinden.

20.03.2020

Hier die aktuelle Verlautbarung der Staatskanzlei vom 20.03.2020

Zum Download

Aktuell – Meldungen aus dem Netz

25.03.2020

Kleinkunst und Kultur für die die drinbleiben!

Was zur Zeit natürlich auch wegfällt, sind die vielen kulturellen Angebote von Clubs, Kleinkunsttheatern, Musikveranstaltungen sprich von all denen, die unser Leben so lebenswert machen. Eine Plattform, die sich in den letzten Tagen immer größerer Beliebtheit erfreut ist „dringeblieben.de“. Ganz klar ein Besuch, der sich lohnt!

dringeblieben.de

Vielleicht kennen Sie weitere Streamingangebote von lokalen Künstler*innen, Bands, Clubs, Theatern abseits der großen Anbieter die trotz Covid-19 mit Hilfe der modernen Kommuniktionstechnik ihr Publikum mit Kultur versorgen. Wir freuen uns über Ihre Anregungen und werden die Links hier gerne veröffentlichen.

Selbständig aktualisierende Visualisierungen der Zahlen der John Hopkins Universität

Selbständig aktualisierende Visualisierungen der Zahlen der John Hopkins Universität

20.03.2020

Corona-Krise: Charité bringt erste seriöse App heraus

Ihr habt Husten, fühlt euch unwohl und seid nicht sicher, ob ihr euch mit dem Coronavirus angesteckt haben könntet – geschweige denn, wie ihr euch jetzt verhalten sollt? Eine neue Browser-App der Berliner Charité hilft euch weiter.

zum Beitrag

zur WebApp  (optimal für SmartPhone oder Tablett)

20.03.2020 | 13:00

Söder verkündet weitere Corona-Maßnahmen

Ministerpräsident Markus Söder gibt weitere Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus bekannt. BR24 sendet live aus der Staatskanzlei und begleitet die Pressekonferenz mit einem Liveticker.

zur Ankündigung

20.03.2020 | 0:00 – Quelle: Monica Martin Tagblatt, Schweiz

Corona-Virus als Pop-Song: Vietnams Gesundheitsbehörde landet mit Video einen Viralhit

Hände waschen ist die effektivste Methode, sich nicht mit dem Corona-Virus anzustecken. Das sieht auch Vietmans Gesundheitsbehörde so und lanciert eine ungewöhnliche Kampagne – mit grossem Erfolg.

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19.03.2020 | 13:55

Bayerischer Landtag verabschiedet 10-Milliarden-Hilfspaket

Der Bayerische Landtag hat das 10-Milliarden-Hilfspaket der Staatsregierung zur Bewältigung der Corona-Krise verabschiedet und zugleich die Schuldenbremse für ein Jahr ausgesetzt. Novum: Bei der Abstimmung herrschte erstaunliche Einigkeit.

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19.03.2020 | 13:33

Alle Corona-Beschränkungen in Kraft: Was jetzt in Bayern gilt

Im Kampf gegen Corona hat die bayerische Staatsregierung eine Reihe Beschränkungen des öffentlichen Lebens angeordnet. Die letzten davon gelten seit Mittwoch. Ein Überblick: von Einschnitten in Handel und Gastronomie bis hin zum Versammlungsverbot.

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19.03.2020 | 12:15

Corona-Krise: Solidaritätsvideo aus Bamberg wird Internet-Hit

In Italien hat die Corona-Krise ein besonders schlimmes Ausmaß angenommen. Um seine Solidarität mit den Italienern auszudrücken, hat ein Bamberger ein Video von „Bella Ciao“ aufgenommen – in den sozialen Medien wird er für die Aktion gefeiert.
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Archiv

19.03.2020 | 14:51

Corona-Krise: Bayern verschafft sich weitreichende Kompetenzen

Beschlagnahme, Zwangsproduktion und Dienstverpflichtungen für die medizinische Versorgung: Im Freistaat gilt wohl bald ein neues Infektionsschutzgesetz. Was darin stehen soll.
von Henry Stern
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16.03.2020 | 21:00

Für Bayern löste vor wenigen Minuten die App Katwarn aus

„Katastrophenschutz meldet: Katastrophenfall Bayern aufgrund der Corona-Pandemie“. Darin wird erklärt, dass die bayerische Regierung am 16. März den Katastrophenfall* für Bayern ausgerufen hat. „Damit ist zur Bekämpfung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus eine klare Steuerung mit zentralen Eingriffs- und Durchgriffsmöglichkeiten möglich“, heißt es weiter.

Außerdem wird nochmal auf die zahlreichen Maßnahmen hingewiesen, damit die Ausbreitung des Virus verlangsamt wird. Dazu gehört unter anderem das Verbot von Veranstaltungen sowie die Schließung von Fitnessstudios, Schulen oder Kindergärten.

16.03.2020 | 21:00

Bisher gemeldete Corona-Infektionen in Bayerns Landkreisen

Wie stark breitet sich Corona in Bayern aus? Wie viele Infektionen mit dem neuen Coronavirus Sars-CoV-2 gibt es wo? Eine Karte mit aktuellen Zahlen für jeden Landkreis in Bayern.

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Corona und ich.

Wichtige Telefonnummern bei Coronavirus-Verdacht

Quelle: https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/infektionsmonitor-bayern/

Wichtige Telefonnummern bei Coronavirus-Verdacht

Die Regierung empfiehlt: Bei Covid-19-Symptomen ist es besser anzurufen, statt im Wartezimmer zu sitzen.

Was tun, wenn ich infiziert sein könnte?

Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/Coronavirus-Was-tun-wenn-ich-den-Verdacht-habe,coronavirus-was-tun-bei-verdacht-100.html

Die Vorsitzende des Hausärzteverbands Rheinland-Pfalz, Barbara Römer, erklärt: Erst wenn zu Erkältungs- oder Grippesymptomen weitere Faktoren dazukommen, sollte man sich Gedanken machen.

„Könnte ich ein Corona-Fall sein?“ Mitten in der Erkältungs- und Grippesaison fragen sich das gerade viele. Denn die Symptome eines grippalen Infekts, einer echten Grippe und von Covid-19 sind erst mal die gleichen:

  • Husten, Schnupfen
  • Fieber
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Mattigkeit

Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit, dass man eine „normale“ Grippe oder Erkältung hat, immer noch deutlich höher als die Gefahr einer Coronavirus-Infektion. Darauf hat Barbara Römer, die Vorsitzende des Landeshausärzteverbands Rheinland-Pfalz, im SWR hingewiesen.

Erst wenn zu den klassischen Erkältungs- oder Grippesymptomen noch weitere Faktoren dazukommen, werde man zum Corona-Verdachtsfall und sollte Kontakt mit einem Arzt aufnehmen:

  • Kontakt zu jemandem, der infiziert ist

Wer Kontakt zu bereits Infizierten hatte, sollte sich unabhängig vom Auftreten von Symptomen bei seinem Gesundheitsamt melden. Um das zuständige Gesundhei8tsamt ausfindig zu machen, bietet das Robert-Koch-Intitut eine Website an. Gleiches gilt für Reisende aus Risikogebieten, bei denen Symptome auftreten. Alle anderen Menschen wenden sich bei möglichen Symptomen an das Amt oder den Hausarzt, der bei Verdacht auf Sars-CoV-2 eine Untersuchung im Labor veranlassen kann. Allerdings sollten Betroffene vor dem Gang in die Praxis unbedingt dort anrufen. Dieses Vorgehen empfiehlt Witzke, wenn möglich, auch bei einem Verdacht auf Grippe. Denn auch da ist die Gefahr groß, andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

Was mache ich, wenn ich einen begründeten Verdacht habe?

Wer einen begründeten Verdacht hat, mit Sars-CoV-2 infiziert zu sein, sollte unnötige Kontakte meiden, nicht zur Arbeit gehen und zu Hause bleiben – auch das ist wie bei der Grippe. Wichtig sind eine gute Handhygiene, also regelmäßiges Waschen mit Seife, ein bis zwei Meter Sicherheitsabstand zu kranken Menschen und richtiges Husten und Niesen. Das heißt: in die Armbeuge. Atemmasken sind für Gesunde unnötig. Auch ständiges Desinfizieren der Hände ist laut Witzke überflüssig.

Wer zahlt mein Gehalt, wenn mein Arbeitgeber eine "Coronapause" einlegt?

Quelle: https://www.mdr.de/brisant/ratgeber/corona-virus-arbeit-kinder-100.html

Entscheidet der Arbeitgeber aus eigenen Stücken, sein Unternehmen zu schließen, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, müssen die Angestellten in voller Höhe weiter vergütet werden. Auch wenn sich Arbeitnehmer und -geber einvernehmlich auf eine Freistellung einigen, muss der Arbeitnehmer weiter entlohnt werden. Denn eigentlich wäre er ja bereit gewesen, im besagten Zeitraum zu arbeiten.

Viren in Bus und Bahn - muss ich mich dennoch auf den Weg zur Arbeit machen?

Für den Arbeitsweg muss jeder Arbeitnehmer selbst Sorge tragen. Niemand wird dazu gezwungen, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Eine Ausrede, um nicht am Arbeitsplatz zu erscheinen, ist die Angst vor Ansteckung in Bus oder Bahn also nicht.

Was tun, wenn der Arbeitgeber trotz eines Krankheitsfalls die Firma nicht schließt?

In diesem Fall greift das Infektionsschutzgesetz. Das regelt, wie sich Arbeitgeber und -nehmer zu verhalten haben. Im äußersten Fall kann eine Schließung des Unternehmens erzwungen werden.

Was mache ich, wenn die Kita oder Schule meiner Kinder geschlossen ist?

Wenn Kindergärten und Schulen als Vorsichtsmaßnahme geschlossen sind, wie es momentan der Fall ist, können Arbeitnehmer im Notfall für die Kinderbetreuung zu Hause bleiben. Ob sie dann auch weiter ihr Gehalt bekommen, hängt aber davon ab, ob wirklich keine andere Betreuung möglich war, erklärt Nathalie Oberthür, Fachanwältin für Arbeitsrecht aus Köln. Denn Paragraf 616 im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) besagt, dass, wer ohne eigenes Verschulden und aus einem persönlichen Grund verhindert ist und nicht zur Arbeit kommen kann, trotzdem weiter Gehalt bekommt. Die erste Maßnahme sollte aber immer sein, mit dem Arbeitgeber gemeinsam eine Lösung zu finden – etwa Überstunden abzubauen, im Homeoffice zu arbeiten oder Urlaub zu nehmen.

Warum ist Deutschland "gut vorbereitet"?

Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/coronavirus-pandemie-102.html

Deutschland ist gut auf das Coronavirus vorbereitet, sagt der Bundesgesundheitsminister immer wieder. Selbst kritische Virologen bestätigen, dass das zumindest im internationalen Vergleich stimmt. Wie aber sieht diese Vorbereitung aus?

Deutschland hat einen nationalen Pandemieplan, ergänzt durch die Pläne der Bundesländer und auch von Gemeinden und Unternehmen. Eigentlich für die Grippe – also Influenzaviren – aufgestellt und nach der Schweinegrippe H1N1 vor gut zehn Jahren neu angepasst.

Aber das ist die Blaupause für alle neuartigen Viren, die sich leicht von Mensch zu Mensch verbreiten, tödlich sein können und gegen die es weder Antikörper in der Bevölkerung noch eine Impfung gibt. Das ist im Kern die Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO für eine Pandemie. Noch ist die im aktuellen Fall nicht ausgerufen.

Als „Worst Case“-Szenario geht der nationale Pandemieplan von einer Erkrankungsrate von 30 Prozent aus. Runtergerechnet: Auf dem Gipfel der Pandemie sind demnach 21.000 Krankenhausbetten mit Influenzapatienten belegt und mehr als 160.000 Influenzapatienten suchen einen Arzt auf. Das stellt die Gesundheitssysteme vor Riesen-Herausforderungen.

Es werden dann Ärzte im Ruhestand und aus Wirtschaft und Verwaltung aktiviert, die in ambulanten Teams unter anderem in Altersheime gehen. Zur Entlastung von Krankenhäusern sollen dann auch Fieberambulanzen eingerichtet werden.

Die Länder legen auch fest, wie viele antivirale Arzneimittel sie vorhalten und wie sie sie verteilen. So lange es keine Impfung gibt, sind sie die einzige Möglichkeit. Dazu gehören Tamiflu und Relenza – ihre Wirkung war allerdings auch bei der Schweinegrippen-Pandemie bis zuletzt umstritten.

Wie lange dauert die Inkubationszeit?

Die Inkubationszeit von COVID-19 beträgt im Mittel 5-6 Tage mit einer Spannweite von 1 bis zu 14 Tagen

Welche Rolle spielen Haustiere?

Quelle: https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/infektionsmonitor-bayern/

Bisher gibt es in der wissenschaftlichen Literatur keine Belege für eine Übertragung von SARSCoV-2 zwischen Mensch und Haustier. Beim Umgang mit Haustieren gelten ganz grundsätzliche Hygieneempfehlungen, um unabhängig von SARSCoV-2 das Risiko einer Erregerübertragung zwischen Mensch und Haustier zu minimieren.

Weiterführende Informationen zum Umgang mit Haus- und Nutztieren finden sich auf der Internetseite des Friedrich-Loeffler-Instituts.

Ist das vorbeugende Tragen eines Mund-Nasenschutzes sinnvoll?

Quelle: https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/infektionsmonitor-bayern/

Das vorbeugende Tragen eines Mund-Nasenschutzes schützt den Träger nicht vor einer Infektion. Die Viruspartikel sind so klein, dass diese das Material problemlos durchdringen können.
Nur wenn eine infizierte Person einen Mund-Nasenschutz trägt, ist dies sinnvoll, denn so kann zumindest beim Niesen und Husten primär eine gewisse Menge an Viren zurückgehalten werden und der Radius des entstehenden Sprühnebels mit virushaltigen Tröpfchen wird so deutlich verkleinert.

Corona im Unternehmen

Wo kann ich Soforthilfe für Unternehmen beantragen?

Quelle https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

Antragsberechtigte

Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben.

Sollte es sich um ein verbundenes Unternehmen handeln, ist hinsichtlich des Liquiditätsengpasses auf das Gesamtunternehmen abzustellen.
Liquiditätsengpass bedeutet, dass keine (ausreichende) Liquidität vorhanden, um z. B. laufende Verpflichtungen zu zahlen. Vor Inanspruchnahme der Soforthilfe ist verfügbares liquides Privatvermögen einzusetzen.

Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass der Antragssteller an Eides statt versichert, alle Angben im Antragsformular nach bestem Wissen und Gewissen und wahrheitsgetreu gemacht hat.

Antrag auf Soforthilfe für Unternehmen

Höhe der Soforthilfe

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

  • bis zu 5 Erwerbstätige 5.000 Euro,
  • bis zu 10 Erwerbstätige 7.500 Euro,
  • bis zu 50 Erwerbstätige 15.000 Euro,
  • bis zu 250 Erwerbstätige 30.000 Euro.

Wie funktioniert das?

Es wird gebeten, den online ausgefüllten Antrag auszudrucken und zu unterschreiben und entweder

  • als Scan oder Foto (jpeg-Datei) per E-Mail an die für den Antragsteller örtlich zuständige Bewilligungsbehörde zuzusenden
    oder
  • per Post an die für den Antragsteller örtlich zuständige Bewilligungsbehörde zuzusenden.

Örtlich zuständig ist die Bewilligungsbehörde, in deren Bezirk die Betriebstätte bzw. Arbeitsstätte des Antragstellers liegt.

Die Soforthilfe wird von der örtlich zuständigen Bewilligungsbehörde unmittelbar auf das Konto des Antragstellers überwiesen.

Regierungsbezirk Oberbayern außer Stadtgebiet München
Regierung von Oberbayern
Maximilianstraße 39
80538 München
Telefon: 089 2176-0
E-Mail: soforthilfe_corona@reg-ob.bayern.de
Internet: www.regierung.oberbayern.bayern.de

Es wird dringend gebeten, keine Förderanträge an das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie zu schicken bzw. zu mailen.

Neue Regeln für Kurzarbeit

Quelle: https://www.aok.de/fk/nordwest/aktuelles/corona-krise-leichterer-zugang-zu-kurzarbeitergeld/
Die Ausbreitung des Corona-Virus stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Um die Folgen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer abzufedern, hat der Bundesrat im Eilverfahren einen leichteren Zugang zu Kurzarbeitergeld beschlossen. Die Regelungen sind befristet bis 31. Dezember 2021.

Der Bundesrat hatte ein Gesetz erlassen, das die Bundesregierung per Verordnung zu verschiedenen Maßnahmen ermächtigt, die Arbeitgebern einen leichteren Zugang zu Kurzarbeitergeld ermöglichen. Das so genannte „Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld“ passt die bisherigen Regelungen zur Kurzarbeit an die aktuelle Krisen-Situation an. Es sieht folgende Maßnahmen vor, um Betriebe während der Corona-Krise kurzfristig zu unterstützen:

  • Wenn aufgrund schwieriger wirtschaftlicher Entwicklungen Aufträge ausbleiben, kann ein Betrieb Kurzarbeit anmelden, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sein könnten. Diese Schwelle liegt bisher bei 30 Prozent der Belegschaft.
  • Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden vor Zahlung des Kurzarbeitergelds soll vollständig oder teilweise verzichtet werden können. Das geltende Recht verlangt, dass in Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, diese auch zur Vermeidung von Kurzarbeit eingesetzt und ins Minus gefahren werden.
  • Auch Leiharbeitnehmer können nun auch Kurzarbeitergeld beziehen.
  • Die Sozialversicherungsbeiträge, die Arbeitgeber normalerweise für ihre Beschäftigten zahlen müssen, soll die Bundesagentur für Arbeit nun vollständig erstatten. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, Zeiten der Kurzarbeit stärker für die Weiterbildung der Beschäftigten zu nutzen.

Diese Regelungen zum erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld werden rückwirkend zum 1. März 2020 umgesetzt. Sie sollen bis Ende 2021 gewährt werden. Arbeitgeber müssen die Details des Kurzarbeitergelds mit der Agentur für Arbeit klären.

Kurzarbeitergeld beantragen

Das Kurzarbeitergeld muss vom Arbeitgeber bei der zuständigen Agentur für Arbeit beantragt werden. Diese prüft dann, ob die Voraussetzungen für die Leistung erfüllt sind.

BaFin erhöht Kredit-Spielraum

Für Sommer 2020 geplante Kapitalpuffer für Banken auf null gesetzt – Furcht vor Rezession

Bonn (pte/18.03.2020/13:48) Die Bonner Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) http://bafin.de gibt deutschen Banken mehr Spielraum bei Krediten, damit sie die Coronavirus-Krise bewältigen können. Eigentlich hätten die Finanzinstitute ab Sommer 2020 mehr Eigenkapital für ihre Geschäfte vorhalten müssen, doch der momentane Ausnahmezustand hat diese Vorgaben obsolet gemacht.„Präventive Maßnahme“

„Wir beabsichtigen, mit Wirkung zum 1. April 2020 den antizyklischen Kapitalpuffer auf null zu senken. Es handelt sich hier um eine präventive Maßnahme, die die Kreditvergabe-Kapazität des deutschen Bankensektors stärken soll“, erklärt BaFin-Präsident Felix Hufeld. Bei dem antizyklischen Kapitalpuffer handelt es sich um eine Maßnahme, mit der Banken in finanziellen Erfolgszeiten ein Notfallpolster für Krisen aufbauen können.

„Genau für solche Fälle gibt es den antizyklischen Kapitalpuffer. Es ist wichtig, dass die BaFin jetzt diese Maßnahme setzt, aber das alleine wird nicht reichen, um die Krise zu überwinden. Vor allem muss es für die Mitarbeiter von Banken möglich werden, bei Krediten mehr Flexibilität und Mut zu zeigen. Das momentane System ist viel zu bürokratisch. Nur wenn sich hier etwas ändert, können Firmen das Geld bekommen, das sie auch wirklich brauchen“, erläutert Finanzexperte Hans-Peter Burghof von der Universität Hohenheim http://uni-hohenheim.de gegenüber pressetext.

Ursprünglich sollten Banken einen Puffer von 0,25 Prozent aufbauen, doch das Coronavirus erfordert eine andere Strategie. Die BaFin will mit dem Aussetzen der Puffer zu hohe Kreditausfälle im Falle einer Rezession vermeiden. Das soll viele Unternehmen vor der Pleite bewahren. Der Eigenkapitaleffekt für die deutschen Banken dürfte bei rund fünf Mrd. Euro liegen.

Maßnahme gilt bis Ende 2020

Voraussichtlich wird der Kapitalpuffer zumindest bis Ende 2020 auf null bleiben. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat dieses Vorgehen für die gesamte Eurozone empfohlen. Dazu erlaubt die EZB auch das Abschmelzen von diversen Extrapuffern. Die meisten Banken könnten dadurch mögliche Verluste durch höhere Kreditausfälle kompensieren

Ausnahmeregelung wegen des Corona Virus

Ab sofort können Ärzte im Ausnahmefall auch nach einer telefonischen Anamnese Arbeitsunfähigkeit attestieren. Diese Ausnahmeregelung gilt für vier Wochen und dient dazu, die Keimverbreitung des Coronavirus zu vermeiden und die zurzeit überfüllten Arztpraxen zu entlasten.

Die Krankschreibung am Telefon gilt nur für Erkrankungen der oberen Atemwege. Laut Rundschreiben des GKV-Spitzenverbands (RS 2020/146 vom 9. März 2020) ist diese Möglichkeit der Feststellung der Arbeitsunfähigkeit auf Erkrankungen der oberen Atemwege, die keine schwere Symptomatik vorweisen oder die Kriterien des Robert-Koch-Instituts für einen Verdacht auf eine Infektion mit COVID-19 erfüllen, begrenzt. Unter den gleichen Voraussetzungen ist auch die Ausstellung einer ärztlichen Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei der Erkrankung eines Kindes telefonisch möglich.

Was bedeutet es für Deutschland, dass die WHO die Pandemie ausgerufen hat?

Quelle: https://www.rki.de/

Der WHO-Generaldirektor hat am 11.03.2020 die Situation zu Erkrankungen mit den neuartigen Coronaviren (COVID-19) zu einer Pandemie erklärt (siehe Mitteilung der WHO vom 11.3.2020).

Die Erklärung der Pandemie hat keine direkten Auswirkungen auf die Vorbereitungen und Maßnahmen in Deutschland. Deutschland hat die die Situation von Anfang an sehr ernst genommen hat und auch die Maßnahmen, die von der WHO nun nochmals betont werden, früh selbst umgesetzt. Diese sind:

  • Die Bevölkerung über die Risiken der Erkrankung informieren
  • Die Bevölkerung darüber informieren, wie sich jeder einzelne schützen kann und alle auffordern, dies auch zu tun
  • Möglichst jeden Fall finden, zu isolieren, testen und behandeln sowie möglichst alle Kontaktpersonen finden, um eine Weiterverbreitung zu verhindern
  • die Krankenhäuser auf die zu erwartende besondere Situation vorbereiten
  • medizinisches Personal vorbereiten und vor Infektionen schützen
  • sich gegenseitig helfen und umeinander kümmern.

Die WHO hatte den Ausbruch bereits am 30.1.2020 zur „Gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite“ (Public Health Emergency of International Concern, PHEIC) erklärt und Empfehlungen zur Eindämmung und Kontrolle des Ausbruchsgeschehens ausgesprochen.

Stand: 13.03.2020

Wo gibt es aktuelle Informationen?

Quelle: https://www.rki.de/

Informationen über das neuartige Coronavirus für die Fachöffentlichkeit sind unter www.rki.de/covid-19 abrufbar.

Informationen für Bürger, darunter Hygienetipps und Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ), stellt die BZgA unter www.infektionsschutz.de zur Verfügung.

Hotlines für Bürger bieten unter anderem das BMG, die Unabhängige Patientenberatung Deutschland, einige Bundesländer und Krankenkassen an.

Stand: 04.03.2020

Sie können die Kinderbetreuung für berufstätige Eltern übernehmen? Für unsere älteren und gehandikapten Mitbürger einen Einkaufsservice bereitstellen? Sie kennen sich im Formulardschungel aus und helfen Kleinunternehmern und Handwerksbetrieben? Dann melden Sie sich bitte so schnell wie möglich unter corona@csu-wolfratshausen.bayern. Wir leiten Ihre Kontaktdaten gerne weiter.

Senden Sie uns auch gerne Ihre persönlichen Tipps für ein gemeinsames Überstehen der Covid-19 Krise an obenstehende E-Mail Adresse.

 

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